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Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer nach Steuerklasse berechnen

Der Tarif ist KEIN Stufentarif: der Satz der erreichten Wertstufe gilt für den GESAMTEN Erwerb, nicht nur für den übersteigenden Teil. Damit ein Euro mehr nicht Tausende an Steuer auslöst, begrenzt Absatz 3 den Sprung auf die Hälfte — über 30 Prozent auf drei Viertel — des übersteigenden Betrags.

Regeln 2026 — geprüft am 28. September 2026Kostenlos, ohne Konto

Dieser Inhalt gehört zum Leitfaden: Erbschaft und Schenkung versteuern· Schritt 6 von 10· Nächster Schritt: Familienheim steuerfrei erben oder schenken — § 13 Abs. 1 Nr. 4a bis 4c ErbStG

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Quellen und Annahmen

Annahmen der Berechnung

  • Einzutragen ist der steuerpflichtige Erwerb des § 10 Abs. 1 ErbStG: die Bereicherung des Erwerbers, soweit sie nicht steuerfrei ist (§§ 5, 13, 13a, 13c, 13d, 16, 17 und 18); beim Erwerb von Todes wegen sind zuvor die nach § 10 Abs. 3 bis 9 abzugsfähigen Nachlassverbindlichkeiten abzuziehen. Der Rechner zu den Freibeträgen zieht NUR den persönlichen Freibetrag des § 16 ab. Nicht abgebildet sind insbesondere die Befreiungen des § 13, der Versorgungsfreibetrag des § 17 und die Nachlassverbindlichkeiten: sie sind vor der Eingabe abzuziehen, sonst werden Erwerb, Wertstufe und Steuer zu hoch angesetzt.
  • Verschonungen für Betriebsvermögen und Familienheim (§§ 13a, 13b, 13d) sind nicht abgebildet; sie können die Bemessungsgrundlage um 85 bis 100 Prozent mindern.
  • Gerechnet wird EIN Erwerb. Die Zusammenrechnung früherer Zuwendungen der letzten zehn Jahre nach § 14 bleibt außer Betracht.

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Jedes Land wendet sein eigenes Recht an: Diese Seiten sind in seiner Sprache verfasst und auf seinen amtlichen Quellen gelesen.

Dieses Ergebnis dient ausschließlich der Information und stellt keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes dar. Prüfen Sie Ihren Fall beim zuständigen Finanzamt oder lassen Sie sich von einer steuerberatenden Person beraten.