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Was eine E-Rechnung ist und wer sie ausstellen muss
Die Rechenbeispiele des Moduls, dann Fälle zum Selbstlösen vor der Auflösung · 1 Abschnitt · 213 Wörter · 2 Min.
Übungsfall
Vier Rechnungen einer Tischlerei im Jahr 2028
Eine Tischlerei mit Sitz in Freiburg stellt im Mai 2028 vier Rechnungen aus. Rechnung A geht an ein Architekturbüro in Stuttgart über 4.760 Euro, Rechnung B an eine Privatkundin für eine fest eingebaute Treppe über 9.520 Euro, Rechnung C an einen Sportverein für dessen nichtunternehmerischen Bereich über 1.190 Euro, Rechnung D an ein Hotel in Konstanz über 226 Euro. Alle Umsätze sind steuerpflichtig, Übergangsregeln greifen nicht mehr. Welche Rechnungen müssen E-Rechnungen sein?
Hinweis: Bestimmen Sie für jede Rechnung zuerst, welche Nummer des § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG greift, und prüfen Sie dann, ob eine Vorschrift der UStDV die sonstige Form stets erlaubt.
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Rechnung A betrifft eine Leistung an einen inländischen Unternehmer für sein Unternehmen, Nummer 1 greift, und über 250 Euro gibt es keine Erleichterung: E-Rechnung. Rechnung B ist eine Werklieferung im Zusammenhang mit einem Grundstück an eine Privatperson; Nummer 3 verlangt eine Rechnung binnen sechs Monaten, aber keine E-Rechnung, und ein PDF bräuchte ihre Zustimmung. Rechnung C geht an eine juristische Person ohne Unternehmereigenschaft; Nummer 2 verlangt eine Rechnung, die sonstige Form genügt. Rechnung D liegt mit 226 Euro unter der Grenze des § 33 UStDV und darf nach dessen Satz 4 stets als sonstige Rechnung übermittelt werden.
Antwort: nur Rechnung A an das Architekturbüro
Lehrinhalt auf dem Stand der zitierten Quellen. Er ersetzt keine persönliche Beratung für Ihre Lage. Diese Kurse sind weder zertifizierend noch förderfähig: sie bereiten auf keine eingetragene Zertifizierung vor.