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Eigentum, Kosten und Hausgeld: was die Wohnung kostet und warum
Die Rechenbeispiele des Moduls, dann Fälle zum Selbstlösen vor der Auflösung · 2 Abschnitte · 237 Wörter · 3 Min.
Beispiel mit Zahlen
Der Aufzug und das Erdgeschoss
In einer Anlage werden die Aufzugskosten nach Miteigentumsanteilen verteilt, obwohl zwei Wohnungen im Erdgeschoss liegen. Die Versammlung beschließt mit einfacher Mehrheit, dass die Wartung künftig nur von den Einheiten ab dem ersten Stock getragen wird. Der Beschluss betrifft eine bestimmte Kostenart und ist damit von § 16 Abs. 2 Satz 2 WEG gedeckt. Die übrigen Kosten bleiben beim alten Schlüssel.
Übungsfall
Vorschuss und Nachschuss einer Wohnung
Die Wohnung der Ärztin aus dem Einstieg hat einen Miteigentumsanteil von 72/1.000; einen abweichenden Schlüssel gibt es nicht. Der beschlossene Wirtschaftsplan 2025 sah Kosten von 54.000 € und eine Zuführung zur Erhaltungsrücklage von 9.000 € vor. Die Jahresabrechnung 2025 weist tatsächliche Kosten von 62.000 € aus, die Zuführung blieb wie geplant. Wie hoch war der monatliche Vorschuss der Wohnung, und welchen Nachschuss kann die Versammlung einfordern?
Hinweis: Addieren Sie Kosten und Rücklagenzuführung, wenden Sie den Anteil an und teilen Sie durch zwölf. Rechnen Sie dann dieselbe Summe mit den tatsächlichen Kosten.
Lösung ansehen
Nach dem Wirtschaftsplan entfallen auf die Wohnung 72/1.000 von 63.000 €, also 4.536 € im Jahr oder 378 € im Monat. Nach der Jahresabrechnung beträgt ihr Anteil 72/1.000 von 71.000 €, also 5.112 €. Gezahlt hat sie 4.536 €. Über die Differenz von 576 € beschließt die Versammlung nach § 28 Abs. 2 WEG als Nachschuss. Die 648 € Rücklagenanteil darin kann die Ärztin ihrem Mieter nicht in Rechnung stellen.
Antwort: 378 € pro Monat, Nachschuss 576 €
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