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Modul 121 Min.2294 WörterKostenlos — ohne Konto

Die Wertguthabenvereinbarung: Aufbau, Zweck und Versicherung in der Freistellung

Die Rechenbeispiele des Moduls, dann Fälle zum Selbstlösen vor der Auflösung · 1 Abschnitt · 213 Wörter · 2 Min.

Übungsfall

Wie lange trägt das Guthaben die Auszeit?

Eine Laborantin verdient 4.000 Euro brutto im Monat. Nach einer schriftlichen Wertguthabenvereinbarung fließen 24 Monate lang jeden Monat 500 Euro ihres Entgelts in ein Wertguthaben. Wertsteigerungen und den Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag lassen Sie außer Betracht. Danach will sie sich freistellen lassen und im Monat 3.000 Euro aus dem Guthaben erhalten. Wie hoch ist die beitragspflichtige Einnahme in der Ansparphase, wie groß wird das Entgeltguthaben, und wie viele volle Monate trägt es die Auszeit?

Hinweis: Nach § 23b Abs. 1 SGB IV zählt in jeder Phase nur das fällige Entgelt. Das Guthaben ist die Summe der monatlichen Einbringungen.

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In der Ansparphase ist nach § 23b Abs. 1 SGB IV nur das fällige Entgelt beitragspflichtig: 4.000 minus 500 ergibt 3.500 Euro im Monat. Das Guthaben wächst in 24 Monaten auf 24 × 500 = 12.000 Euro. Bei 3.000 Euro im Monat reicht es für 12.000 : 3.000 = 4 volle Monate. Weil die Auszeit länger als einen Monat dauert, besteht die Beschäftigung nach § 7 Abs. 1a fort, sofern die 3.000 Euro nicht unangemessen vom Entgelt der letzten zwölf Kalendermonate abweichen; eine gesetzliche Prozentgrenze gibt es dafür nicht. In jedem Monat der Auszeit sind die 3.000 Euro beitragspflichtig.

Antwort: 3.500 € beitragspflichtig je Ansparmonat, 12.000 € Guthaben, 4 Monate Auszeit

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