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Modul 124 Min.2747 WörterKostenlos — ohne Konto

Was verschont wird und wie viel: begünstigtes Vermögen, Regel- und Optionsverschonung

Die Rechenbeispiele des Moduls, dann Fälle zum Selbstlösen vor der Auflösung · 2 Abschnitte · 246 Wörter · 3 Min.

Beispiel mit Zahlen

Die vermietete Wohnung im Betriebsvermögen

Ein Einzelunternehmen hat einen gemeinen Wert von 2.000.000 €. Dazu gehört seit Jahren eine an Fremde vermietete Wohnung im Wert von 300.000 €; Schulden hat der Betrieb keine. Der Nettowert des Verwaltungsvermögens beträgt 300.000 €. Unschädlich sind 10 Prozent von 1.700.000 €, also 170.000 €. Nicht begünstigt bleiben 130.000 €, begünstigt sind 1.870.000 €.

Übungsfall

Die Schenkung eines GmbH-Anteils

Ein Vater hält 60 Prozent einer GmbH und schenkt diesen Anteil 2026 vollständig seiner Tochter; frühere Schenkungen gab es nicht. Der Anteil ist 2.500.000 € wert. Das Finanzamt stellt fest, dass davon 2.200.000 € begünstigtes Vermögen sind und 300.000 € nicht begünstigtes Verwaltungsvermögen; die Verwaltungsvermögensquote beträgt 12 Prozent. Welche Schenkungsteuer fällt mit der Regelverschonung an, welche mit der Optionsverschonung?

Hinweis: Prüfen Sie zuerst die Mindestbeteiligung und die Quote für die Option. Rechnen Sie dann den Rest nach dem Abschlag und den abgeschmolzenen Abzugsbetrag, bevor Sie das nicht begünstigte Vermögen und den Freibetrag berücksichtigen.

Lösung ansehen

Der Vater war zu mehr als 25 Prozent beteiligt, die Anteile sind begünstigungsfähig; die Quote von 12 Prozent erlaubt auch die Option. Regelverschonung: 15 Prozent von 2.200.000 € ergeben 330.000 €. Der Abzugsbetrag sinkt um die Hälfte von 180.000 €, also auf 60.000 €; es bleiben 270.000 €. Mit den 300.000 € Verwaltungsvermögen sind es 570.000 €, nach dem Freibetrag von 400.000 € noch 170.000 €, zu 11 Prozent. Optionsverschonung: steuerpflichtig bleiben nur die 300.000 €, die der Freibetrag vollständig deckt.

Antwort: 18.700 € mit der Regelverschonung, 0 € mit der Optionsverschonung

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