Latente Steuern aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz berechnen: Differenz × Steuersatz — aktive oder passive latente Steuer.
Données vérifiées · Juli 2026
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Berechnet latente Steuern nach § 274 HGB. Sie entstehen aus temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Postens in der Handelsbilanz (HB) und in der Steuerbilanz (StB), die sich in künftigen Perioden ausgleichen. Die latente Steuer ergibt sich als temporäre Differenz multipliziert mit dem kombinierten Ertragsteuersatz (Körperschaft- + Gewerbesteuer, häufig rund 30 %). Ist der HB-Wert eines Aktivpostens höher als der StB-Wert, entsteht eine PASSIVE latente Steuer (künftige Steuerbelastung); ist er niedriger, eine AKTIVE latente Steuer (künftige Steuerentlastung).
Handelsbilanzwert 100.000 €, Steuerbilanzwert 80.000 €, Steuersatz 30 %: temporäre Differenz 20.000 €, latente Steuer 6.000 € (passiv).
Wertansatz des Postens in der Handelsbilanz eingeben.
Wertansatz in der Steuerbilanz eintragen.
Kombinierten Ertragsteuersatz angeben (Standard 30 %).
Temporäre Differenz, latente Steuer und deren Art (aktiv/passiv) ablesen.
Letzte Datenaktualisierung
7. Juli 2026
Quellen und Referenzen
§ 274 HGB (latente Steuern, temporäre Differenzen); § 274a HGB (Befreiung kleine Gesellschaften) — gesetze-im-internet.de/hgb/__274.html.
Die Daten dieses Rechners werden regelmäßig aktualisiert, um die neuesten offiziellen Sätze abzubilden. Im Zweifel konsultieren Sie die oben genannten offiziellen Quellen.
Bei temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die sich in künftigen Perioden umkehren (§ 274 HGB) — z. B. bei unterschiedlichen Abschreibungen oder Rückstellungen.
Passive latente Steuer bildet eine künftige Mehrbelastung ab (Ansatzpflicht); aktive latente Steuer eine künftige Entlastung (Ansatzwahlrecht).
Der unternehmensindividuelle kombinierte Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer (inkl. Soli) und Gewerbesteuer — häufig um die 30 %.