Prozesskostensatz nach der Prozesskostenrechnung ermitteln: leistungsmengeninduzierte Kosten je Prozess plus Umlage der leistungsmengenneutralen Kosten.
Données vérifiées · Juli 2026
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Berechnet den Prozesskostensatz nach der Prozesskostenrechnung (Activity Based Costing) — ein Verfahren zur verursachungsgerechten Verrechnung der Gemeinkosten. Die leistungsmengeninduzierten Kosten (lmi), die mit dem Prozessvolumen schwanken, werden durch die Prozessmenge geteilt: Prozesskostensatz (lmi) = lmi-Kosten / Prozessmenge. Die leistungsmengenneutralen Kosten (lmn, z. B. Leitung der Kostenstelle) werden anteilig umgelegt: Umlagesatz (lmn) = lmn-Kosten / Prozessmenge. Der Gesamtprozesskostensatz ist die Summe beider.
lmi-Kosten 100.000 €, lmn-Kosten 20.000 €, Prozessmenge 5.000: Prozesskostensatz lmi 20 €, Umlagesatz lmn 4 €, Gesamtprozesskostensatz 24 € pro Prozess (lmn-Zuschlag 20 %).
Leistungsmengeninduzierte Kosten (lmi) der Kostenstelle eingeben.
Leistungsmengenneutrale Kosten (lmn) ergänzen.
Prozessmenge (Anzahl der Prozessdurchführungen) eintragen.
Prozesskostensatz lmi, Umlagesatz lmn und Gesamtprozesskostensatz ablesen.
Letzte Datenaktualisierung
7. Juli 2026
Quellen und Referenzen
Prozesskostenrechnung / Activity Based Costing — Kosten- und Leistungsrechnung (BWL-Standard).
Die Daten dieses Rechners werden regelmäßig aktualisiert, um die neuesten offiziellen Sätze abzubilden. Im Zweifel konsultieren Sie die oben genannten offiziellen Quellen.
Leistungsmengeninduzierte Kosten (lmi) / Prozessmenge. Er gibt die Kosten je Prozessdurchführung an.
lmi-Kosten hängen vom Prozessvolumen ab, lmn-Kosten sind volumenunabhängig (z. B. Kostenstellenleitung) und werden anteilig umgelegt.
Für gemeinkostenintensive, wiederkehrende Prozesse — sie macht Komplexitätskosten sichtbar, die die klassische Zuschlagskalkulation verdeckt.