Lohnt sich Factoring? Gebühr, Vorfinanzierungszins und freigesetzte Liquidität gegen Skonto-Nutzen und Verwaltungsersparnis — Netto-Kosten pro Jahr.
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Rechnet die Jahreskosten des Factorings (Gebühr auf den angekauften Umsatz, Zins auf die revolvierende Bevorschussung, Prüfgebühren) gegen den Nutzen: sofort freigesetzte Liquidität aus den Außenständen (DSO fällt auf ~2 Tage), damit gezogenes Lieferanten-Skonto und eingesparte Debitorenverwaltung — beim echten Factoring inklusive Ausfallschutz.
1 Mio. € Umsatz, 45 Tage Zahlungsziel, 90 % Bevorschussung: 24.000 € Kosten (15.000 Gebühr + 9.000 Zins), 112.500 € sofort frei — mit 10.000 € Skonto-Nutzen bleiben 14.000 € Netto-Kosten (1,4 % vom Umsatz).
Factorablen Jahresumsatz und aktuelles Zahlungsziel (DSO) eingeben.
Factoringgebühr, Zins und Bevorschussungsquote anpassen.
Einkaufsvolumen (für Skonto) und Verwaltungsersparnis ergänzen.
Netto-Kosten und freigesetzte Liquidität ablesen.
Letzte Datenaktualisierung
5. Juli 2026
Quellen und Referenzen
§ 398 ff. BGB (Forderungsabtretung); § 1 Abs. 1a KWG; Deutscher Factoring-Verband (Marktzahlen).
Die Daten dieses Rechners werden regelmäßig aktualisiert, um die neuesten offiziellen Sätze abzubilden. Im Zweifel konsultieren Sie die oben genannten offiziellen Quellen.
Typisch 0,5–2,5 % Gebühr auf den angekauften Umsatz plus Vorfinanzierungszins (6–10 %) auf die Bevorschussung — effektiv oft 1–2 % vom Umsatz nach Nutzenverrechnung.
Echtes Factoring übernimmt das Ausfallrisiko und verkürzt die Bilanz; unechtes lässt das Risiko bei Ihnen und ist eher eine Finanzierung. Für Bonität und Planbarkeit ist echtes Factoring die Regel.
Die meisten Factoring-Anbieter starten ab ~250.000 € Jahresumsatz; darunter sind Gebühren und Mindestpauschalen meist zu hoch.