Operativen Cashflow indirekt ermitteln: Jahresüberschuss plus Abschreibungen und Rückstellungen, bereinigt um Veränderungen bei Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten.
Données vérifiées · Juli 2026
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Ermittelt den operativen Cashflow nach der indirekten Methode (Kapitalflussrechnung, DRS 21). Ausgehend vom Jahresüberschuss werden nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge sowie Veränderungen des Working Capital neutralisiert: operativer Cashflow = Jahresüberschuss + Abschreibungen + Zunahme Rückstellungen − Zunahme Vorräte − Zunahme Forderungen + Zunahme Verbindlichkeiten. So zeigt sich, wie viel Liquidität das operative Geschäft tatsächlich erwirtschaftet — unabhängig vom bilanziellen Gewinn.
Jahresüberschuss 100.000 €, Abschreibungen 20.000 €, Zunahme Rückstellungen 5.000 €, Zunahme Vorräte 10.000 €, Zunahme Forderungen 8.000 €, Zunahme Verbindlichkeiten 12.000 €: operativer Cashflow 119.000 €.
Jahresüberschuss (bzw. Jahresfehlbetrag) eingeben.
Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen ergänzen.
Zunahme von Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten eintragen.
Operativen Cashflow ablesen.
Letzte Datenaktualisierung
7. Juli 2026
Quellen und Referenzen
Cashflow-Rechnung / Kapitalflussrechnung indirekte Methode — DRS 21 (Deutscher Rechnungslegungs Standard).
Die Daten dieses Rechners werden regelmäßig aktualisiert, um die neuesten offiziellen Sätze abzubilden. Im Zweifel konsultieren Sie die oben genannten offiziellen Quellen.
Der Gewinn (Jahresüberschuss) enthält nicht zahlungswirksame Posten (z. B. Abschreibungen) und ignoriert Working-Capital-Bindung. Der Cashflow zeigt die tatsächlichen Zahlungsmittelströme aus dem operativen Geschäft.
Abschreibungen mindern den Gewinn, führen aber zu keinem Geldabfluss — deshalb werden sie bei der indirekten Methode wieder hinzugerechnet.
Sie mindert den Cashflow: der Umsatz ist im Gewinn enthalten, das Geld aber noch nicht eingegangen — die Forderungszunahme bindet Liquidität.